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Rückblick auf  "Politischer Herbst der CDU Gummersbach am 25.10.2016"

„Religion und Politik“ – Das „C“ im Kontext der Weltreligionen"

Nach einem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr hatte die CDU Gummersbach erneut zu einem Themen- und Diskussionsabend geladen. Mit Referenten verschiedener Religionsgemeinschaften wurden im neuen Lindenforum Wechselwirkungen zwischen Kirche vor Ort und Kommunalpolitik sowie zur Bedeutung des „C´ in der heutigen Politik erörtert.

Hierzu saßen Dr. Horst Afflerbach vom Forum Wiedenest, der Diakon Willibert Pauels aus Wipperfürth, Pastor Markus Aust aus Gummersbach, Neda El-Saghir als Referentin mit muslimischem Glauben und Frau Pushpananty Selvananthan als Vertreterin des hinduistischen Tempels Sri Kurinchikumaran in Gummersbach in einer Diskussionsrunde auf dem Podium. Moderiert wurde die zweistündige Veranstaltung von dem stellvertretenden Schulleiter des Städtischen Lindengymnasiums Markus Niklas.

In der mit ca. 85 Gästen sehr gut besuchten Veranstaltung haben die Referenten zu unterschiedlichen Fragen Stellung genommen und teilweise kontrovers diskutiert.

Dabei waren sogar die drei christlichen Religionsgemeinschaften nicht immer einer Meinung. So forderte der selbst ernannte „Diaclown“ Pauels, dass Politik und Religion einer strikten Trennung bedürfen, es sei denn es besondere Herausforderungen wie zuletzt die Flüchtlingsbewegungen in der Welt erfordern gemeinsames Handeln. Dr. Horst Afflerbach hingegen vertrat die Auffassung, dass die Begegnung der Menschen im Vordergrund stehe und eine enge Zusammenarbeit der Religionsgemeinschaften untereinander aber auch mit der Kommunalpolitik erforderlich ist. Frau Neda El-Saghir und Frau Selvananthan konnten eindrucksvoll darüber berichten, welche Auswirkungen es auf die Bewohner von Staaten habe, in denen Politik und Religion deckungsgleich seien und welche Probleme und Kriege dadurch entstanden sind. Dennoch herrschte auch hier die Auffassung, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Religion und Politik wichtig und richtig ist. Eindrucksvoll konnten die Vertreterinnen des Hindutempels darlegen, dass aus ihrer Sicht eine Konkurrenz der Religionen schlichtweg nicht besteht und es gerade aus ihrer Sicht zu einer Christlich geprägten Politik vor Ort keine Berührungsängste geben dürfe.

Pastor Markus Aust zeigte mehrfach deutlich auf, wie wichtig die Religionsgemeinschaften bei sozialen Aufgaben sind und hier eine Verzahnung mit der Politik Voraussetzung für erfolgreiches Wirken vor Ort sei.

Auch zu der Bedeutung des „C´“ im Namen der Partei herrschte am Ende der Veranstaltung Übereinstimmung. Die Nächstenliebe als Wertefundament der CDU sei deckungsgleich mit den Wertefundamten der anwesenden Referenten und daher von großer Bedeutung. Insofern sei das „C“ keinesfalls ausdrucks- oder bedeutungslos, sondern wesentlich Bestandteil der politischen Bedeutung für die CDU. Gerade der vielfach kritisierte Satz der Bundeskanzlerin „Wir schaffen das“ sei Ausdruck und Bild des christlichen Menschenbildes.

Entsprechend Eindrucksvoll erklärte Neda El-Saghir zum Ende der Veranstaltung. „ Es gibt für mich als Muslima keine andere politische Heimat als die CDU.“

 Christoph Schmitz